Dornier Museum Friedrichshafen, fotografiert von Florian Holzherr
Dornier Museum Friedrichshafen, fotografiert von Florian Holzherr
Windfang des Haupteingangs: Automatische Halbrundschiebetür mit Antriebssystem GEZE Slimdrive SC mit nur 7 Zentimeter Antriebshöhe
Windfang des Haupteingangs: Automatische Halbrundschiebetür mit Antriebssystem GEZE Slimdrive SC mit nur 7 Zentimeter Antriebshöhe
Zweiflügelige Fluchttür an der Glasfassade mit obenliegendem Türschließersystem GEZE TS 5000 L-ISM

Modernste Tür- und Sicherheitstechnik in Harmonie mit der Gebäudearchitektur

Mit dem neuen Dornier Museum Friedrichshafen, eingebettet in einen 25.000 Quadratmeter großen Landschaftspark in der Nähe des Bodensee-Airports, wurde der Öffentlichkeit eine faszinierende Ausstellung über einhundert Jahre Luft- und Raumfahrtgeschichte und ein eindrucksvoller Beitrag zur Museumsarchitektur übergeben. Dem Münchner Büro Allmann Sattler Wappner Architekten ist es gelungen, das Thema „Fliegen und Raumfahrt“ auf sehr subtile Weise baulich zu interpretieren.

Auf 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird mit beeindruckenden Exponaten die Geschichte des Unternehmens Dornier auf seinem Weg vom Flugzeugbauer zum diversifizierten Technologiekonzern veranschaulicht. Dabei werden Luft- und Raumfahrtvergangenheit im zeitgeschichtlichen Kontext lebendig gemacht. Der Grundriss des Museums in Form eines Hangars zeichnet symbolisch eine Rollfeldabzweigung des Flughafens Friedrichshafen nach und verleiht dem Dornier-Erbe einen authentischen Rahmen. Die Architektur wird dabei zwei unterschiedlichen Anforderungen der Ausstellung gerecht: Zum einen bietet der Hangar ausreichend Platz für die zahlreichen Originalexponate. Zum anderen bildet die über dem Foyer scheinbar schwebende „Museumsbox“ das Kernstück der Ausstellung. Dort gewinnt man Einblick in den reichhaltigen Fundus, der den Namen Dornier seit über hundert Jahren mit der Luft- und Raumfahrtgeschichte verbindet.

Modernste Tür- und Sicherheitstechnik von GEZE trug dazu bei, die Architektur des anspruchsvollen Bauwerkes zu unterstützen. Angefangen beim Windfang des Haupteingangs: Die Optik der automatischen Halbrundschiebetür harmoniert mit seiner geschwungenen Linie und verbindet architektonische Perfektion mit höchster Funktionalität. Bewegt wird das gebogene Türsystem mit dem leistungsstarken Slimdrive SC Antriebssystem. Die Optik bestimmt die Technik: die komplett vorgefertigte Slimdrive Antriebseinheit ist – einzig im Markt – nur sieben Zentimeter hoch. Dadurch lässt sich Slimdrive unauffällig an den gebogenen Pfosten-Riegel-Konstruktionen montieren. Das durchgängige filigrane Slimdrive-Design unterstreicht die Einheitlichkeit der Türtechnik der Windfanganlage ohne optische Unterbrechung: Die Innentür des Windfangs wurde mit einer zweiflügeligen Linearschiebetür mit Slimdrive SL-Antrieb ausgerüstet. Der kraftvolle Antrieb – ebenfalls in „7 cm-Optik“ – integriert sich unauffällig in die Glasfassade.

Für die Sicherheit der Menschen und des Museumsbaus mit seinen unwiederbringlichen Schätzen ist vorbeugender Brandschutz unentbehrlich. Die Türschließerfamilie TS 5000 verbindet Sicherheit mit Funktionalität in einer durchgängigen Designlinie.

Die zweiflügeligen Außentüren an der Glasfassade des Gebäudes wurden mit obenliegenden Türschließersystemen des Typs TS 5000 L-ISM ausgerüstet. Die Schließfolgeregelung – unsichtbar in die filigrane Gleitschiene integriert – gewährleistet, dass beide Türflügel nach dem Begehen, z. B. durch flüchtende Personen, wieder einwandfrei kontrolliert schließen. Damit kann die Tür ihre Funktion als Fluchttür von Neuem erfüllen. Durch die Montage auf der Bandgegenseite verbleibt die hochwertige Türtechnik auf der geschützten Innenseite der nach außen öffnenden Fluchttüren.

Die einflügeligen Feuer- und Rauchschutztüren in den Innenbereichen des Museums wurden mit Obenliegenden Türschließern des Typs TS 5000 R mit elektromechanischer Feststellung ausgerüstet. Die Feststellung der Tür ist stufenlos zwischen 80° und 130° möglich. Die Feststellposition ist hierbei weiter überfahrbar, so dass die Türflügel im Gefahrenfall die größtmögliche Öffnung gewährleisten. Diese Funktionalität ist in die Gleitschiene integriert, genauso wie der Rauchschalter, der im Brandfall anspricht und die Tür selbsttätig schließt. Unschöne, das Raumdesign unterbrechende Rauchmelder können dadurch vermieden werden. Insgesamt kamen fast zwanzig Türschließer der bewährten GEZE TS 5000 Reihe zum Einsatz.

Der Museumsneubau ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie Luftfahrtgeschichte und die Symbolkraft, die an diesem besonderen Standort von ihr ausgeht, in modernster Architektur erlebbar gemacht werden kann und dem Namen Dornier eine unvergleichliche Identität verleiht.